GRÜNE Regionalrat Köln

Presse

29. Februar 2012

GRÜNE für mehr Transparenz und Bürgernähe

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Am 19. Dezember 2012 hatten die GRÜNEN Vertreter des Regionalrats Köln im Braunkohleausschuss gefordert, dass RWE Power bei der aktuellen Offenlegung des Rahmenbetriebsplans für Hambach mehr Transparenz und Bürgernähe bietet. Auf einen entsprechender Antrag erhielten die GRÜNEN eine nur unbefriedigende Antwort von der Bezirksregierung.

„Es ist ungeheuerlich, dass betroffenen Bürgern der aktuelle Rahmenbetriebsplan des Tagebaus Hambachs lediglich in Form von elf Aktenordern, die in den jeweiligen Rathäusern eingesehen werden können, zur Verfügung gestellt wird“, empört sich Gudrum Zentis, Mitglied der GRÜNEN Regionalratsfraktion Köln und des Braunkohleausschusses. Auch ihr Kollege und Sprecher der GRÜNEN im Braunkohleausschuss Horst Lambertz hat wenig Verständnis für die Antwort der Bezirksregierung auf einen entsprechenden Antrag der GRÜNEN in der letzten Braunkohleausschusssitzung. Sie forderten am 19. Dezember 2012, dass die Bezirksregierung sich dafür einsetzen soll, dass RWE Power bei der Offenlegung seiner Rahmenbetriebspläne ein maximales Maß an Transparenz und Bürgernähe zulässt und dass eine Ansicht der offenzulegenden Unterlagen auch über das Internet erfolgen kann. Außerdem sollte die Einspruchsfrist von einem Monat auf drei Monate verlängert werden. „Aber leider wird alles beim Alten bleiben“, konstatiert Horst Lambertz. „Die Bezirksregierung verweist in ihrer Antwort lediglich darauf, dass Zeitraum und Art und Weise der Auslage der Planungsunterlagen geltenden Vorschriften entspreche, von denen man nicht abweichen könne.“ Über das Internet werde man lediglich zusätzliche Informationen in Form einer von RWE Power verfassten „Handreichung“ zur Verfügung stellen. „Das sind keine unabhängigen Unterlagen – sie sind deshalb nicht besonders nützlich und ersetzen in keiner Weise, das, was wir fordern“, so Horst Lambertz weiter.

Er und Gudrun Zentis sind sich einig, dass in Zeiten moderner Netztechnologie ein solches Vorgehen nicht akzeptabel ist. Immerhin haben sie es jetzt geschafft – nach Intervention des Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN im NRW-Landtag Reiner Priggen – dass die GRÜNEN im Braunkohleausschuss und auch die anderen Fraktionen je einen eigenen Satz – wenn auch analoger – Unterlagen zugesendet bekommen. „So können wir die in Ruhe durcharbeiten und die Bürger vor Ort wenigstens bei ihren Einwendungen beraten“, sagt Horst Lambertz.

11. Juni 2008

Freizeitpark-Expansion ohne Rücksicht auf Verluste

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„Ökologisch unverantwortlich und nicht mehr in unsere Zeit passend“, so kommentiert der GRÜNE Landtagsabgeordnete Horst Becker die nicht enden wollenden Erweiterungspläne der Phantasialand GmbH.

„Offensichtlich ist das Thema Klimaschutz in den Köpfen der politisch Verantwortlichen noch nicht angekommen„, so Becker, gleichzeitig Vorsitzender der GRÜNEN Regionalratsfraktion Köln, weiter. Nur so lässt sich erklären, dass 30 ha wertvoller Waldfläche einer Erweiterungsplanung zum Opfer fallen sollen, welche sich alleine am Profitwunsch des Unternehmens orientiert. Auch das im Auftrag der Stadt Brühl erstellte Gutachten zu den Arbeitsplatzeffekten einer Erweiterung wird von dem versierten Arbeitsmarktpolitiker deutlich in Zweifel gezogen. Weiterlesen…

6. Februar 2008

Zeitvorgaben für die Erreichung der Versorgungssicherheit in der Regionalplanung

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Sehr geehrte Frau Ministerin Thoben,

vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtssprechung ist davon auszugehen, dass eine Ausweisung von Vorranggebieten für den Abbau von hochreinem weißen Quarzkies im Regionalplan deswegen notwendig ist, weil ohne eine Ausweisung solcher Flächen die Abgrabungsunternehmen die rechtliche Möglichkeit haben, an nahezu jeder Stelle abzugraben.

Wie sie wissen, ist bei der Rohstoffsicherung zur Bedarfsdeckung zur Zeit noch die Vorgabe von 25/25 Jahren gültig. Dies führt vor dem Hintergrund der oben dargestellten

zwingenden Notwendigkeit dazu, dass wir im Regionalrat Köln die Änderung des Regionalplanes zur Ausweisung von Vorranggebieten einleiten müssen und dabei rechtlich eigentlich die Basis nach wie vor die 25/25er Regelung ist. Nach überschlägigen Berechnungen führt die 25/25er Vorgabe in Zusammenhang mit der Ausweisung von Abbaugebieten für den hochreinen weißen Quarzkies jedoch möglicherweise dazu, dass im Regierungsbezirk Köln in mindestens einem zusätzlichen Gebiet mehr Vorrangfläche ausgewiesen werden muss als bei einer 15/15er Regelung. Weiterlesen…

8. Juni 2007

Voraussetzungen für Kraftwerkserneuerungsprogramm erfüllen!

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In einem Gemeinsamen Antrag positionieren sich DIE GRÜNEN und die CDU im Regionalrat Köln zur Kraftwerkserweiterung Niederaußem. Hier die Voraussetzungen, die aus Sicht der beiden Fraktionen erfüllt sein müssen:

1. Der Regionalrat lehnt zum jetzigen Zeitpunkt die Ausweitung der Flächen in Niederaußem für weitere Kraftwerke über die heutigen Flächen hinaus ab. Er lehnt es daher ebenfalls ab, die Änderung des Regionalplans zu diesem Zwecke einzuleiten, solange die Forderungen nach 2. + 3. nicht erfüllt sind.

2. Im Zusammenhang mit seiner Ablehnung und vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadebatte bekräftigt der Regionalrat Köln seinen Beschluss vom 06. Februar 2004 zur Umsetzung des Kraftwerkserneuerungsprogramms für die Verstromung von Braunkohle. Er erinnert an die wesentlichen Voraussetzungen für die Ausweisung neuer Standorte, um eine möglichst geringe Belastung der betroffenen Bevölkerung und einen größtmöglichen Umweltschutz zu erzielen:

a. Die Einhaltung aller Zusagen von RWE an den RR Köln aus dem Jahr 2004

b. Dezentralisierung der Kraftwerksstandorte

c. Verbindlicher Zeitplan zur Umsetzung des Kraftwerkserneuerungsprogramms an den einzelnen Standorten (Neubau, Stilllegung, Abriss)

d. Reduzierte Kühlturmhöhe und deutliche Verringerung der Verschattung

e. Reduzierung der Flächeninanspruchnahme

3. Der Regionalrat Köln stellt zusätzlich fest: Konventionelle Braunkohlenkraftwerke haben im Vergleich zu allen anderen Kraftwerken den höchsten CO2-Ausstoß. Mit dem Bau neuer Kraftwerke nach dem Kraftwerkserneuerungsprogramm muss perspektivisch eine deutliche absolute Reduktion der CO2-Emmissionen aus Braunkohlekraftwerken in NRW verbunden sein. Auch eine spätere Nachrüstung zur CO2 –Abscheidung muss möglich sein.

4. Mai 2007

GRÜNE: RP Lindlar ist eine Katastrophe für das Vorgebirge!

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Lindlar handelt bei Quarzkies ohne jede Sachahnung!

Dieser Regierungspräsident ist für das Vorgebirge und den linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis eine Katastrophe. Ich dachte immer, es könne nach Franz-Josef Antwerpes (SPD) nicht mehr schlimmer kommen, aber RP Hans-Peter Lindlar (CDU) übertrifft alles. Ohne jede fachliche Ahnung marschiert er wie ein Bagger durch das Vorgebirge und will die Landschaft dem Kiesabbau opfern”. So kommentierte Landtagsabgeordneter Horst Becker, gleichzeitig Vorsitzender seiner Fraktion im Rhein-Sieg-Kreis und im Regionalrat Köln die jüngsten Äußerungen des Regie-rungspräsidenten zum Quarzkiesabbau.

DIE GRÜNEN verfolgen mit großer Sorge die jüngste Entwicklung in der nie enden wollenden Geschichte um den drohenden Quarzkiesabbau im Bereich Bornheim Rösberg, Hemmerich und Merten… Weiterlesen…

20. Juni 2006

GRÜNE beantragen im Regionalrat erneut Streichung der Naafbachtalsperre

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Horst Becker MdL: Bezirksregierung versucht den Standort nun als Schutzmaßnahme vor Hochwasser festzuschreiben

“Die Naafbachtalsperre muss aus dem Gebietsentwicklungsplan (GEP) gestrichen werden und darf nicht zusätzlich zum Zwecke des Hochwasserschutzes Bestandteil des GEP Köln werden. Dieser schmutzige Trick darf nicht zum Erfolg führen!” Mit dieser Stellungnahme weist Horst Becker MdL, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Regionalrat Köln darauf hin, dass die Bezirksregierung die Naafbachtalsperre jetzt nicht mehr nur an dem Ziel “Gewässerschutzfunktion” festmachen will, sondern die Talsperre nun auch als Hochwasserschutz im GEP genannt werden soll.” Weiterlesen…

26. März 2006

Nahverkehr: Massive Einschnitte geplant

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Horst Becker MdL: Widerstand durch Unterschriftenaktion dringend nötig!

Schon im Februar hatten wir GRÜNE auf die massiven Kürzungspläne der großen Koalition für den Öffentlichen Personennahverkehr in Berlin hingewiesen. Jetzt wird der Umfang immer deutlicher! Die Regionalisierung des öffentlichen Nahverkehrs als ein wesentlicher Teil der Bahnreform hat die Länder seit 1994 in die Lage versetzt, das Nahverkehrsangebot auszubauen und bürgernäher zu gestalten. Mit Hilfe der bislang vom Bund garantierten und jährlich um 1,5 Prozent steigenden, so genannten Regionalisierungsmittel, konnte das Verkehrsangebot seit 1996 um 20 Prozent und die Zahl der Fahrgäste um mehr als 30 Prozent gesteigert werden. Weiterlesen…

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